Ein ganz normaler Tag im WaKi

Für die Kinder ist es ein ganz normaler Tag im Jahreskreislauf. Fernab einer hektischen Welt und inmitten eines geschützten Platzes zwischen Bäumen, Büschen, Pilzlingen, Mooslingen und allem was lebt.

Die Bahn der Sonne neigt sich immer mehr zur Erde, deshalb nutzte die kleine Gruppe den Morgen, um es sich an einem sonnengewärmten Platz gemütlich zu machen.

Sicher kennt jeder die Geschichte vom dicken Pfannkuchen, der nicht gegessen werden wollte. Unsere Kinder wurden heute mit einem Stabtheater dazu überrascht. Nachdem der entlaufene Pfannkuchen der Kuh – Kuhmuh, dem Gockel – Jockel, der Maus und dem Igel -Stachelfell davon gelaufen war, begegnete er den hungrigen Kindern und lies sich von ihnen essen.

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Zum Mittag gab es also, wie sollte es anders sein, Pfannkuchen. Diese machen die Kinder selbst aus Zutaten die der Waldkindergarten mit der wöchentlichen Biokiste vom Biohof Hüsgen bezieht. Es gab Apfelpfannkuchen und Käsepfannkuchen.

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Den restlichen Tag erfreuten sich die Kinder in ihrer kleinen lebhaften Gemeinschaft, die auch uns Großen und  hoffentlich noch viele kleine Menschen mehr verzaubert.

von Janine Böhme

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Frühlingsfest

Bei Sonnenschein fand am Samstag, 1.4. unser Frühlingsfest statt.

Mit ihrem Begrüßungslied hießen die Waldkindergartenkinder alle Interessierten herzlich willkommen und musizierten in ihrem Sitzkreis für die Gäste.

 

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Nach Dankesworten der ehemaligen ersten Vorsitzenden Mirja Flügel und der wortwörtlichen Übergabe des Staffelstabs an den neuen ersten Vorsitzenden André Czaika wurde das Fest eingeläutet.

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An den Stationen zu den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser konnten die Kinder mit Ton modellieren, matschen, planschen, experimentieren, beobachten und ausprobieren.

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Neben einem reichhaltigen Buffet und tollen Preisen bei der Tombola gab es selbstgebackene Energiekugeln, die die Wakikinder im Bauchladen verteilten, auch dies trug sicherlich zu  vielen nette Begegnungen und der guten Stimmung bei.

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Echtes Waldkindergartenfeeling entstand beim Umschauen auf dem Waldplatz an den Bauwagen – große und kleine Besucher konnte auf dem Waldsofa Platz nehmen oder sich im selbst gebauten Tipi verstecken.

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Zudem gab es viele Informationen über den Waldkindergarten und die Waldpädagogik.

Dank allen Eltern, dem Team und allen Mitwirkenden für dieses gelungene Fest!!!

Spannender Waki- Alltag

Immer wieder gibt es Spannendes im Wald zu entdecken.

Heute haben wir ein Gewölle – einen Speiballen – einer Eule gefunden.

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Was genau ist das?

Die Kinder sind neugierig und so wird gemeinsam vermutet.

Wie richtige Forscher gehen wir an die Arbeit und zerlegen den Ballen vorsichtig mit den Fingern…

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Wir trennen die Fell- und Knochenstücke voneinander.

Da sind eine ganze Menge kleiner verschiedener Knochen zu finden…

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…die wir mit Lupen untersuchen.

 

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Die Knochen können viel verraten: Wir wissen nun, dass die Eule zwei Waldmäuse gefressen hat, eine kleine und eine große.

Alles was Eulen oder Greife nicht verdauen können, speien sie wieder aus.

Lichterfest 2016

Dieses Jahr haben wir einen großen Adventskranz in unserem Baumstuhlkreis und zünden jeden Morgen die Kerzen an. Wenn es windstill ist, brennen sie, aber wenn der Wind geht, werden sie ausgepustet.
Unser Tannenbaum wurde in der Adventszeit mit Sternen geschmückt die die Kinder gebastelt haben. Er war unser Adventskalender, der jeden Tag mehr Sterne trug.

Wir treffen uns um 15:00 Uhr mit Kindern und Eltern am Bauwagenplatz und stellen uns um unseren Adventskranz. Die Kinder zünden alle 4 Kerzen an und der Wind ist uns hold.

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Mit dem Lied „Dicke rote Kerzen“ beginnen wir und freuen uns, dass die Kerzen leuchten. Unseren geschmückten Tannenbaum besingen wir auch, natürlich mit „Oh Tannenbaum“.
Wir erinnern uns, dass heute die längste Nacht und der kürzeste Tag ist – Winter-Sonnen-Wende. Heute wird das Licht wiedergeboren.

Nun stärken wir uns erst mal am leckeren Buffet, das die Eltern mitgebracht haben. Dann basteln wir Apfellichter. Dazu wird ein Apfel mit Nelken und einer Bienenwachskerze bestückt.

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Wir warten darauf, dass es dunkel wird, damit die Laterne Lumina kommen kann.
Dieses Jahr haben wir die Geschichte der Laterne mit den Kindern als kleines Theaterstück einstudiert. Die Kinder sind Bäume, Wind und die Laternen.

Als es zu dämmern beginnt, spielen die Kinder die Geschichte und zeigen den Eltern, wie wunderbar es ist, wenn wir teilen und sich das Licht und die Freude verdoppeln.
Nun dürfen alle ihre Apfelkerzen an der Laterne Lumina entzünden. Im Lichterkreis singen wir: „Das kleine Licht in mir, strahlt hinaus zu Dir“

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Es ist dunkel und kalt geworden. Zum Abschluss singen wir noch: „ Ich bin ein Kind, von Sonne, Mond und Sterne. Ich bin ein Kind, des Himmels und der Erde. Ich bin ein Kind, der Liebe und der Freiheit. Ich werde, ich werde, ich werde, ich werde was ich bin“.

In Vorfreude auf Weihnachten und die warme Stube zu Hause verabschieden wir uns in die Weihnachtsferien. Frohe Weihnacht, eine gute Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen wir uns alle.