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Ersthelfer von morgen

19 Juni , 2026  

Trösten, helfen, anpacken: Unsere Waki-Kinder lernen Erste Hilfe

Was tun, wenn sich jemand verletzt? Wie setzt man einen Notruf ab? Und woran erkennt man eigentlich, ob ein Mensch noch atmet?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Waki-Kinder gemeinsam mit Kiki von den Johanniternund ihrer Handpuppe Juni. Dabei wurde schnell klar: Erste Hilfe ist gar nicht so schwer – und sie beginnt schon mit einem ganz einfachen Schritt: jemanden zu trösten und für ihn da zu sein.

Spielerisch lernen, richtig zu helfen

Nach einer herzlichen Begrüßung und vielen Namensschildern ging es direkt los. Kiki erklärte den Kindern auf spielerische und kindgerechte Weise, was im Notfall wichtig ist.

Ein besonderes Thema war der Notruf unter der 112. Mit dem „Daumentrick“ lernten die Kinder eine einfache Möglichkeit kennen, sich die wichtige Nummer zu merken. Sie erfuhren außerdem, dass auch Kinder einen Notruf absetzen können und die Mitarbeitenden der Rettungsleitstelle am Telefon bleiben und Schritt für Schritt helfen.

Anschließend wurde es praktisch: Gemeinsam übten die Kinder, wie man feststellen kann, ob ein Mensch noch atmet. Dabei durften sie natürlich selbst ausprobieren und waren mit großer Aufmerksamkeit dabei.

Rettungsdecke, Pflaster & Co.

Auch die Rettungsdecke sorgte für viel Neugier. Die Kinder erfuhren, dass sie nicht nur vor Kälte schützt, sondern auch vor neugierigen Blicken und damit die Privatsphäre verletzter Menschen bewahrt.

Das musste natürlich sofort ausprobiert werden! So konnten die Kinder selbst erleben, wie es sich unter einer Rettungsdecke anfühlt.

Danach hieß es: Pflaster vorbereiten! Kiki zeigte, wie man ein Pflaster für die Fingerkuppe und eines für bewegliche Körperstellen passend zuschneidet. Jedes Kind durfte selbst Hand anlegen. Dabei lernten die kleinen Ersthelfer auch eine wichtige Regel: Die Wundauflage darf nicht berührt werden – angefasst werden nur die Klebeflächen.

Was gehört in den Verbandkasten?

Zum Abschluss gab es noch ein kleines Ratespiel. Kiki hatte einen Beutel voller unterschiedlicher Gegenstände dabei. Jedes Kind durfte etwas herausziehen. Gemeinsam überlegten alle: Gehört der Gegenstand in einen Verbandkasten? Ist er zum Trösten geeignet? Oder war er einfach nur zum Spaß im Beutel?

Unsere Kinder waren beim Zuordnen richtig gut und zeigten, dass sie sich schon eine ganze Menge gemerkt hatten.

Kiki nahm sich während des gesamten Besuchs viel Zeit für die Fragen der Kinder und erklärte alles geduldig und verständlich.

Ein kleines Dankeschön zum Abschluss

Natürlich durfte jedes Kind zum Abschluss noch etwas für den eigenen kleinen Erste-Hilfe-Schatz mit nach Hause nehmen: ein Pflaster, einen Verband, Handschuhe oder sogar eine Rettungsdecke. Außerdem erhielt jedes Kind eine Urkunde als Erinnerung an den Erste-Hilfe-Kurs.

Danach zeigten unsere Kinder Kiki voller Stolz den Waki, führten sie durch die Räume und luden sie direkt ein, bald wiederzukommen. Kiki war sichtlich beeindruckt von unserem Waki und der Neugier und Begeisterung unserer Kinder.

„Das möchten wir noch einmal!“

Am nächsten Tag griffen die Gespensterkinder den Besuch im Morgenkreis noch einmal auf. Gemeinsam wurde über das Erlebte gesprochen und fleißig erinnert: Was haben wir gelernt? Was war besonders spannend? Was können wir jetzt im Notfall tun?

Die Kinder konnten sich an erstaunlich viele Inhalte erinnern – und waren sich bei einem Punkt ganz besonders einig:

So einen Erste-Hilfe-Kurs möchten wir unbedingt noch einmal machen!

Ein herzliches Dankeschön an Kiki und die Johanniter für diesen tollen, kindgerechten und lehrreichen Vormittag. Unsere kleinen Ersthelfer haben gezeigt: Helfen kann jeder – und man ist nie zu klein, um damit anzufangen.

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