Der Sommer hat in unserem Waldkindergarten Einzug gehalten. Die letzten Wochen des vergangenen Waki-Jahres waren geprägt von vielen kleinen und großen Momenten, die die Kinder gemeinsam im Wald erleben durften.

Ob beim Spielen, Malen, Entdecken, Klettern und Matschen oder einfach beim Zusammensein unter den Bäumen – der Sommer bietet im Waki ganz besondere Möglichkeiten. Die Natur verändert sich jeden Tag und lädt immer wieder dazu ein, Neues zu entdecken.



In den vergangenen Monaten gab es neben dem ganz normalen Waki-Alltag auch einige besondere Erlebnisse. Die Kinder waren unter anderem zu Besuch bei einem Imker und konnten dabei spannende Einblicke in die Welt der Bienen bekommen.


Nun neigt sich die Ferienzeit dem Ende zu und ein neues Waki-Jahr steht vor der Tür. Für einige Kinder beginnt ein neuer Abschnitt, andere kehren nach den Ferien zurück und finden vieles Vertraute wieder.
Wir freuen uns auf einen neuen gemeinsamen Start, auf viele Begegnungen, neue Entdeckungen und natürlich auf all die kleinen Abenteuer, die uns im Wald erwarten.
Wir wünschen allen neuen und alten Waki-Kindern und ihren Familien einen schönen Sommerausklang und freuen uns auf das neue Waki-Jahr.

Trösten, helfen, anpacken: Unsere Waki-Kinder lernen Erste Hilfe
Was tun, wenn sich jemand verletzt? Wie setzt man einen Notruf ab? Und woran erkennt man eigentlich, ob ein Mensch noch atmet?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Waki-Kinder gemeinsam mit Kiki von den Johannitern und ihrer Handpuppe Juni. Dabei wurde schnell klar: Erste Hilfe ist gar nicht so schwer – und sie beginnt schon mit einem ganz einfachen Schritt: jemanden zu trösten und für ihn da zu sein.

Nach einer herzlichen Begrüßung und vielen Namensschildern ging es direkt los. Kiki erklärte den Kindern auf spielerische und kindgerechte Weise, was im Notfall wichtig ist.
Ein besonderes Thema war der Notruf unter der 112. Mit dem „Daumentrick“ lernten die Kinder eine einfache Möglichkeit kennen, sich die wichtige Nummer zu merken. Sie erfuhren außerdem, dass auch Kinder einen Notruf absetzen können und die Mitarbeitenden der Rettungsleitstelle am Telefon bleiben und Schritt für Schritt helfen.
Anschließend wurde es praktisch: Gemeinsam übten die Kinder, wie man feststellen kann, ob ein Mensch noch atmet. Dabei durften sie natürlich selbst ausprobieren und waren mit großer Aufmerksamkeit dabei.

Auch die Rettungsdecke sorgte für viel Neugier. Die Kinder erfuhren, dass sie nicht nur vor Kälte schützt, sondern auch vor neugierigen Blicken und damit die Privatsphäre verletzter Menschen bewahrt.
Das musste natürlich sofort ausprobiert werden! So konnten die Kinder selbst erleben, wie es sich unter einer Rettungsdecke anfühlt.
Danach hieß es: Pflaster vorbereiten! Kiki zeigte, wie man ein Pflaster für die Fingerkuppe und eines für bewegliche Körperstellen passend zuschneidet. Jedes Kind durfte selbst Hand anlegen. Dabei lernten die kleinen Ersthelfer auch eine wichtige Regel: Die Wundauflage darf nicht berührt werden – angefasst werden nur die Klebeflächen.

Zum Abschluss gab es noch ein kleines Ratespiel. Kiki hatte einen Beutel voller unterschiedlicher Gegenstände dabei. Jedes Kind durfte etwas herausziehen. Gemeinsam überlegten alle: Gehört der Gegenstand in einen Verbandkasten? Ist er zum Trösten geeignet? Oder war er einfach nur zum Spaß im Beutel?
Unsere Kinder waren beim Zuordnen richtig gut und zeigten, dass sie sich schon eine ganze Menge gemerkt hatten.
Kiki nahm sich während des gesamten Besuchs viel Zeit für die Fragen der Kinder und erklärte alles geduldig und verständlich.

Natürlich durfte jedes Kind zum Abschluss noch etwas für den eigenen kleinen Erste-Hilfe-Schatz mit nach Hause nehmen: ein Pflaster, einen Verband, Handschuhe oder sogar eine Rettungsdecke. Außerdem erhielt jedes Kind eine Urkunde als Erinnerung an den Erste-Hilfe-Kurs.
Danach zeigten unsere Kinder Kiki voller Stolz den Waki, führten sie durch die Räume und luden sie direkt ein, bald wiederzukommen. Kiki war sichtlich beeindruckt von unserem Waki und der Neugier und Begeisterung unserer Kinder.

Am nächsten Tag griffen die Gespensterkinder den Besuch im Morgenkreis noch einmal auf. Gemeinsam wurde über das Erlebte gesprochen und fleißig erinnert: Was haben wir gelernt? Was war besonders spannend? Was können wir jetzt im Notfall tun?
Die Kinder konnten sich an erstaunlich viele Inhalte erinnern – und waren sich bei einem Punkt ganz besonders einig:
So einen Erste-Hilfe-Kurs möchten wir unbedingt noch einmal machen!
Ein herzliches Dankeschön an Kiki und die Johanniter für diesen tollen, kindgerechten und lehrreichen Vormittag. Unsere kleinen Ersthelfer haben gezeigt: Helfen kann jeder – und man ist nie zu klein, um damit anzufangen.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen Eltern, Team und Vorstand unseres Waldkindergartens zusammen, um zu feiern: Fast ein Jahr ist es nun her, dass wir unseren neuen Waldkindergartenplatz beziehen konnten.

Der Weg dorthin war lang, aufreibend und mit viel Engagement verbunden. Vorstand, Team und Elternschaft haben in den vergangen Jahren unzählige Stunden investiert, geplant, organisiert und mit angepackt , damit dieser wunderbare Ort für unsere Kinder entstehen konnte. Dieses Fest war eine Gelegenheit, auf das Erreichte zurückzublicken, Danke zu sagen und gemeinsam stolz auf das Geschaffene zu sein.

Neben der Anerkennung der Arbeit aller Beteiligten stand an diesem Nachmittag vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Für die Kinder war mit dem Clown Koko, der uns für diesen Nachmittag besuchen kam, bestens gesorgt. Es wurde gezaubert, Teller gedreht, gelacht und gestaunt. Anschließend kamen alle bei Kaffee und Kuchen zusammen. Ein Opa sorgte mit seiner Gitarre für musikalische Begleitung, und gemeinsam wurden bekannte Lieder gesungen. Zum Abschluss wurde gegrillt und der Tag in entspannter Atmosphäre genossen.

Es war ein rundum gelungenes Fest, das nicht nur die große Leistung aller Beteiligten würdigte, sondern auch die Freude über unseren neuen Platz sichtbar machte. Ein schöner Nachmittag voller Gemeinschaft, Musik und einer Menge Kuchen und Fassbrause.

Der Abschluss-Ausflug der Vorschulkinder des Waldkindergartens Vier-Jahreszeiten zum Hanfer Hof war ein Tag voller Abenteuer und neuer Erfahrungen.
Ankunft und Aktivitäten
Nach der Ankunft am Hanfer Hof wurden die Kinder herzlich von Bauer Bernd begrüßt. Der Tag begann mit dem Füttern und Streicheln der Kühe. Anschließend durften die Kinder im Gemüsegarten frische Karotten, Salate und Kohlrabi ernten, waschen und sortieren.
Besichtigung der Milchküche
Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Milchküche. Die Kinder erfuhren, wie Milch zu Käse und Joghurt verarbeitet wird und stellten viele neugierige Fragen.
Kartoffelernte
Mit kleinen Schaufeln bewaffnet, machten sich die Kinder daran, Kartoffeln aus der Erde zu holen. Die Freude über die eigene Ernte war groß.
Verkehrserziehung mit der Polizei
Besuch bekamen die Vorschulkinder von einer freundlichen Polizistin, um wichtige Regeln für den Straßenverkehr beizubringen. Mit praktischen Übungen und kindgerechten Beispielen lernten die Kinder, sicher über die Straße zu gehen. Das Ausprobieren von Blaulicht und Sirene des Polizeiautos sorgte für Begeisterung.





Abschluss und Rückfahrt
Müde, aber glücklich, kehrten die Kinder mit vielen neuen Eindrücken zum Kindergarten zurück. Ein herzlicher Dank geht an Bauer Bernd, Frau Natalie und die Polizistin für diesen unvergesslichen Tag.
Wir freuen uns auf viele weitere spannende Ausflüge im nächsten Kindergartenjahr!
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Der Sommer neigt sich dem Ende, die Samen reifen und fliegen, das erste Laub färbt sich braun, die Sonne steht tiefer, die Farben sind gedämpfter.
Ach der Herbst ist auch was wunderbares.
Da freuen wir uns schon drauf. Freude ist was feines.
Die Fülle, ernten, was wir gesät haben.
Auf allen Ebenen.
Reife Äpfel und Birnen, Kürbisse in leuchtendem orange.
Erfrischender Wind und Tautropfen im Spinnennetz.
Die Kinder, die diesen Sommer in die Schule kommen haben einen Vorschulausflug gemacht. Sogar einen Alpaka-Führerschein haben sie absolviert. Aus der Wolle der Alpakas haben die Kinder weiße, braune und schwarze Alpakas gebastelt…








Summ, summ,summ, Bienchen summ herum.
Unsere selbst angelegte Wildblumenwiese „Bienenschmaus“ blüht und der Klatschmohn ist unser Sommerbote.
Im Geistinger Zauberwald planschen wir im Bach, beobachten Wasserflöhe und bauen Wasserräder.
Und das sagen die Kinder zum Sommer:
Ich mag den Sommer weil wir da in Urlaub fahren.
Ich mag Himbeeren und Erdbeeren.
Ich mag alles Obst.
Ich mag, dass es so lange hell ist.
Ich möchte Schokoladen-, Erdbeer- und Vanilleeis jeden Tag essen.
Ich mag den Sommer, weil ich da Geburtstag habe.
Wir müssen nicht so viel anziehen.
Ich mag Stachelbeeren und Heidelbeeren.
Wir bauen selbst eine Blätterpresse…
…und machen uns im Wald auf die Suche, gemeinsam pressen wir die gesammelten Blüten und Blätter.
Zur SommerSonnenWende bekommen wir Besuch von Waldtraud, der Walddrachin. Sie mag keine Beeren. Wir füttern sie mit grünen Blättern, Holzstückchen und Steinen. Das mag sie. Mit ihr zusammen zählen wir 17 Sonnenstunden und 7 Nachtstunden. More…
..es gibt Einiges zu entdecken…
ein Käfer hat sich verirrt
und wir schauen nach, was für ein Käfer es ist.
Am Dienstag, den 21.6.2016 feierten wir unser Sommersonnenwende Fest.
Mit einer kleinen Vorführung zu dem Bilderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ starteten wir. Die Idee kam von den Kindern, die in den letzten Wochen im Wald die Raupen des kleinen Frostspanners entdeckten und beobachteten. Bei der Verwandlung der kleinen (selbst gebastelten) Wald-Raupen in wunderschöne Schmetterlinge konnten nun alle zuschauen.
Gemäß dem Motto der kleinen nimmersatten Raupe wurde anschließend am reichhaltigen Buffet mit Waldfutter und anderen Leckereien geschlemmt.
Bauchweh, wie die kleine Raupe im Buch, hatte aber wohl niemand am Abend.
Beim stimmungsvollen Ausklang am Feuer hörte ich wie Tim sagte: „Das war aber ein schönes Fest heute!“ Dem bleibt nur hinzuzufügen: Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!